Nasenoperation

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Ärzteliste Nasenoperation


Informationen zum Bereich Nasenoperation

Für wen kommt eine Nasen OP infrage?

Bei Nasen-Operationen können zwei verschiedene Arten unterschieden werden. Es gibt medizinisch notwenige Operationen, z.B. nach einem Unfall mit Verletzung des Knochens oder Knorpels oder grobe Fehlstellungen, die das Atmen behindern. Auf der anderen Seite gibt es Operationen, welche die Ästhetik der Nase und des gesamten Gesichts verbessern sollen, z.B. durch Begradigung einer schiefen Nase oder durch Abtragen eines Nasenhöckers.

Welche Verfahren gibt es?

Grundsätzlich sind Operationen in folgenden Bereichen der Nase möglich:

  • Nasenspitze
  • Nasenrücken
  • Nasenscheidewand
  • Nasenflügel/Seitenwand
  • Nasenmuschel

Die Nasenspitze kann je nach Bedarf abgesenkt, angehoben, vergrößert oder verkleinert werden. Je nach Ausgangslage und Wunsch können Knorpelimplantate eingesetzt werden oder Knorpel abgetragen werden. Es kommen entweder Knorpelimplantate aus Kunststoff oder körpereigener Knorpel, z.B. von der Ohrmuschel, in Frage. In speziellen Fällen ist eine Operation für diese Art von Modellierung nicht nötig, sondern auch durch Injektionen mit Hyaluron an die richtigen Stellen zu erreichen.

Ein sogenannter Nasenhöcker beschreibt eine Auftreibung von Knochen und Knorpel am Nasendach. Vor einer Operation muss die Knorpelstärke, Hautdicke sowie Funktionalität genau untersucht werden, um eine Operationsmethode festlegen zu können. Im einfachsten Fall wird der Höcker durch einen Meißel abgetragen. Anschließend werden bestimmte Knochen der Nase gebrochen, um eine Modellierung des Nasenrückens zu ermöglichen.

Eine Korrektur der Nasenscheidewand kann aus ästhetischen Gründen vorgenommen werden, da sie sich als Schiefnase nach außen zeigt, kann aber auch medizinisch nötig sein, denn durch eine schiefe Nasenscheidewand kann es zu einer beeinträchtigten Nasenatmung kommen. Abhilfe schafft eine Begradigung der Nasenscheidewand von innen, sodass der Atemluftstrom auf beiden Seiten gleichmäßig fließen kann. In manchen Fällen wird Eigenknorpel zur Formung und Stabilisierung der korrigierten Nasenscheidewand verwendet. Auch Stützschienen können eingebracht werden und bis zu zwei Wochen in der Nase verbleiben.

Die Nasenmuscheln (medizinischer Begriff: Conchae) sind die mit Schleimhaut überzogenen Knochenlamellen im Inneren der Nase. Sie dienen der Reinigung und Anfeuchtung der Atemluft. Bei Allergikern oder nach einem Infekt können sich die Nasenmuscheln dauerhaft vergrößern (medizinscher Begriff: Hypertrophie) und den Atemweg durch die Nase behindern. Ebenso können bestimmte Medikamente zu einer chronischen Nasenmuschelhypertrophie führen. Durch eine operative Verkleinerung der Nasenmuscheln (medizinischer Begriff: Conchotomie) kann die Nasenatmung deutlich verbessern.

Ablauf einer Nasenoperation

Zu Beginn legt sich der Patient oder die Patientin auf die Operationsliege. Meistens wird die Narkose in einem separaten Raum eingeleitet. Nachdem der Patient oder die Patientin in Vollnarkose versetzt wurde, wird er oder sie in den Operationssaal gefahren. Die Operation wird durch möglichst wenige und durch möglichst kleine Schnitte an nicht sichtbaren Stellen durchgeführt. Je nach Operationsart wird Knorpel und Knochen abgetragen oder aus anderen Stellen des Körpers eingebracht. Auch künstliche Implantate können zum Einsatz kommen. Am Ende werden die Schnitte vernäht und es werden Tamponaden oder Schienen in die Nase eingesetzt. Nachdem alles verbunden ist, wird die Narkose beendet.

Nasen OP Kosten

Ist die Nasenoperation medizinisch notwendig, werden die Kosten durch die Krankenkassen in der Regel übernommen. Bei Operationen, die rein zur Verschönerung führen sollen, müssen die Kosten privat gezahlt werden. Die Kosten variieren je nach Aufwand der Operation selbst, der Art der Narkose bzw. Betäubung und dem dazugehörigen Aufenthalt in einer Klinik. Grob können die Kosten für eine Nasenoperation auf ca. 3000 bis 6000 Euro veranschlagt werden.

Heilungsverlauf und Nachsorge

Nach einer Nasenoperation schließt sich in der Regel ein Klinikaufenthalt von ein bis drei Tagen an. Schwellungen und Verfärbungen rund um die Nase sind normal und heilen innerhalb der ersten Tage ab. Je nach Art der Operation werden Tamponaden oder Schienen eingesetzt oder angebracht. Die Fäden werden innerhalb der ersten zwei Wochen je nach Heilungsprozess gezogen oder lösen sich selbst auf. In den ersten zwei Wochen nach der Operation sollte der Patient oder die Patientin auf Alkohol, scharfe Getränke und übermäßigen Sport verzichten. Auch Schnäuzen sollte unterlassen werden, da hierfür Druck in der Nase aufgebaut wird. Es empfiehlt sich die Nase nur vorsichtig abzutupfen. Das Ergebnis der Operation kann frühestens sechs Wochen nach der Operation begutachtet werden.

Was tun bei misslungener Nasen OP?

Sollte der Patient oder die Patientin nach der Operation nicht mit dem Ergebnis zufrieden sein, ist der erste Ansprechpartner der Operateur oder die Operateurin. In einem Gespräch sollten die Diskreptanz zwischen Erwartung und Ergebnis besprochen werden. Das weitere Vorgehen, zum Beispiel eine Korrektur durch zweite Operation oder ein Abwarten des weiteren Heilungsprozesses, können dann direkt besprochen werden.

Welche Ärzte und Kliniken sind Spezialisten für eine Nasenoperation?

Operationen an der Nase sind technisch anspruchsvoll und sollten nur von Ärzten durchgeführt werden, die langjährige Erfahrungen vorweisen können. Nasenoperationen werden von Fachärzten der Hals-Nasen-Ohrenheilkunde als auch von Fachärzten der plastischen Chirurgie durchgeführt. In jedem Fall sollte der Patient oder die Patientin im Voraus ihre Wünsche klar darstellen und mit dem behandelnden Arzt oder Ärztin eingehend besprechen.

Wer einen Arzt benötigt, möchte für sich die beste medizinische Versorgung. Darum fragt sich der Patient, wo finde ich die beste Klinik für mich? Da diese Frage objektiv nicht zu beantworten ist und ein seriöser Arzt nie behaupten würde, dass er der beste Arzt ist, kann man sich nur auf die Erfahrung eines Arztes verlassen.

Wir helfen Ihnen einen Experten für Ihre Erkrankung zu finden. Alle gelisteten Ärzte und Kliniken sind von uns auf Ihre herausragende Spezialisierung im Bereich Nasenoperation überprüft worden und erwarten Ihre Anfrage oder Ihren Behandlungswunsch.

Quellen:

  • Burgener et al.: Differenzialdiagnosen in der Computertomografie. Georg Thieme Verlag 2012, ISBN: 978-3-131-07022-7.
  • Formanek, Temmel: Behinderte Nasenatmung und Rhinosinusitis. In: Österreichische Ärztezeitung (ÖÄZ). 2017.
  • Theissing et al.: HNO-Operationslehre. 4. Auflage Thieme 2006, ISBN: 978-3-134-63704-5.
  • Strutz, Mann: Praxis der HNO-Heilkunde, Kopf- und Halschirurgie. Georg Thieme Verlag 2017, ISBN: 978-3-132-41895-0.
  • Welsch: Lehrbuch Histologie. 2. Auflage Urban & Fischer 2005, ISBN: 978-3-437-44430-2.
  • Lüllmann-Rauch: Histologie. 2. Auflage Thieme 2006, ISBN: 3-131-29242-3.
  • Benninghoff, Drenckhahn: Taschenbuch Anatomie. 1. Auflage Urban & Fischer 2007, ISBN: 978-3-437-41194-6.
  • Aumüller et al.: Duale Reihe Anatomie. 1. Auflage Thieme 2006, ISBN: 978-3-131-36041-0.

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