Herzchirurgie Hannover: Prof. Dr. med. Jan D. Schmitto

Prof. Dr. med. Jan D. Schmitto, MBA
Profilbereichsleiter Herzunterstützungssysteme, Leiter der interdisziplinären Herzinsuffizient-Einheit
Spezialist für Kardiochirurgie
Hannover, Deutschland

Prof. Dr. med. Schmitto, MBA - Logo

Behandlungsfokus

  • VAD Implantation (Vertricular Assist Device, Herzunterstützungssystem)
  • Kunstherzen
  • Aktive Implantat-Technologien
  • Herzinsuffizienz

Über Prof. Dr. med. Jan D. Schmitto, MBA

Prof. Dr. med. Jan D. Schmitto ist Spezialist für Herzchirurgie und Bereichsleiter Herzunterstützungssysteme der Klinik für Herz-, Thorax-, Transplantations- und Gefäßchirurgie an der Medizinischen Hochschule Hannover.

Das Team um Prof. Schmitto versorgt Patienten die unter Herzinsuffizienz leiden zur Überbrückung bis zur Herztransplantation oder als permanente Therapieform mit einem Herzunterstützungssystem, auch Kunstherz genannt. Die Patienten profitieren dabei von der Erfahrung des weltweit angesehenen und vergleichbar großen Zentrums für VAD Implantationen der MHH.

Herzchirurgie Hannover

Die herzchirurgische Abteilung der medizinischen Hochschule Hannover ist der Klinik für Herz-, Thorax- Transplantations- und Gefäßchirurgie angegliedert und profitiert als ein universitäres Centrum von eigener sowie internationaler Forschung und einem regen fachlichen Austausch im interdisziplinären Team. Dies ermöglicht eine individuelle Versorgung etwaiger Begleiterkankungen während des Klinikaufenthaltes auf dem aktuellsten Stand der medizinischen Wissenschaft.

Hilfe bei Herzinsuffizienz

Die Diagnose einer hochgradigen Herzinsuffizienz wird die meisten Menschen zweifelsohne in eine existentielle Krise stürzen. Als Motor unseres Organismus erfüllt das Herz eine essentielle Funktion; eine Schwächung des Organs geht meist mit Einbußen in Leistung und Lebensqualität einher. Professor Dr. med. Jan D. Schmitto hat sich mit seinem Team darauf spezialisiert, herzinsuffizienten Patienten bei Behandlung und Bewältigung ihrer Erkrankung zur Seite zu stehen.

Das Kunstherz als Alternative zur Herztransplantation

Bei einer fortschreitenden Funktionsminderung des Herzens wird eine Transplantation als letzte Therapieoption häufig unausweichlich, um die Lebensqualität des Betroffenen nachhaltig zu verbessern. Aufgrund eines naturgemäß begrenzten Angebots an Spenderorganen ist eine Listung als potentieller Empfänger häufig mit einer jahrelangen Wartezeit auf ein kompatibles Organ verbunden. Dank technologischen Fortschritts kann diese frustrierende Wartezeit durch die Implantation eines Kunstherzens überbrückt werden.

Es stellt allerdings auch eine permanente Alternative für all jene Patienten dar, die aufgrund ihrer individuellen gesundheitlichen Situation nicht für eine Transplantation in Frage kommen.

Leben mit Kunstherz

Ein sogenanntes VAD (Ventricular Assist Device), wie das Kunstherz korrekt bezeichnet wird, funktioniert wie eine mechanische Pumpe, die direkt auf die Muskulatur der linke Herzkammer implantiert wird und mit ihrem Ansaugstutzen die Muskelschicht durchzieht und in der Kammer zum liegen kommt. Dort saugt die Pumpeinheit sauerstoffreiches Blut aus dem Lungenkreislauf und treibt es mit bis zu 3000 Umdrehungen pro Minute über ein Gefäßinterponat in die Hauptschlagader aus. Infolgedessen kann die Muskulatur des linken Herzens bei ihrer Aufgabe das Blut in den Körperkreislauf zu pumpen entlastet werden.

Die Energieversorgung des Pumpsystems wird über ein Kabel gewährleistet, das den Köper über die Bauchdecke verlässt und zu einer Steuerungs- und Versorgungseinheit zieht, die

den Patienten als kleines Kästchen begleitet. Durch hygienische Maßnahmen und regelmäßige Verbandswechsel an der Eintrittsstelle des Kabelstranges ist das Infektionsrisiko effektiv zu minimieren. Auch eine regelmäßige Einnahme von blutverdünnenden Medikamenten ist zur Verhütung von Schlaganfällen unerlässlich. Diese gut kontrollierbaren Nebenwirkungen werden durch die Linderung aller cardiovasculären Symptome, wie beispielsweise Kurzatmigkeit, Ödeme sowie eine allgemeine Stabilisation der Kreislaufsituation und damit einhergehende Leistungssteigerung in jedem Falle aufgewogen.

VAD-Forschung an der Medizinischen Hochschule Hannover

Das Team um Prof. Dr. med. Jan Schmitto treibt ehrgeizige Forschungsbestrebungen voran um die Versorgung mit Kunstherzen für die Patienten in Zukunft noch komfortabler zu gestalten. Das Pumpsystem ist magnetisch gelagert, wodurch Verschleißerscheinungen minimiert und die Lebensdauer maximiert werden können. Durch die voranschreitende Miniaturisierung der Geräte und einen induktiven, kabellosen Ladevorgang durch die Hautoberfläche hindurch, sind komplett implantierbare Geräte wohl in naher Zukunft marktreif.

Weiter Informationen erhalten Sie auf der Website der Medizinischen Hochschule Hannover.

 

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Carl-Neuberg-Str. 1, D-30625 Hannover

T: +49 511 9556 3312

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