Gefäßspezialist Dr. med. Ludwig – Chefarzt Gefäßchirurgie Dresden

Dr. med. Stefan Ludwig
Chefarzt
Spezialist für Gefäßchirurgie
Dresden, Deutschland

Städtisches Klinikum Dresden - Logo

Behandlungsfokus

  • Aneurysmen der Brust- und Bauchaorta (Operation und Stentimplantation)
  • Durchblutungsstörungen der hirnversorgenden Arterien
  • Arterielle Durchblutungsstörungen (Becken- und Beingefäße, Hals- und Armgefäße, Engeweidearterien)
  • Halsschlagadereinengung
  • Krampfaderleiden
  • Anlage von Dialyseshunts

Über Dr. med. Stefan Ludwig

Dr. med. Stefan Ludwig ist Spezialist für Gefäßchirurgie und Chefarzt der Klinik für Gefäßchirurgie, vaskuläre und endovaskuläre Chirurgie und Phlebologie des Städtischen Klinikums Dresden.

In Bezug auf Diagnostik und Therapie arterieller oder venöser Erkrankungen verfügt die Klinik für Gefäßchirurgie über alle Möglichkeiten der modernen Gefäßmedizin, die alle operativen konventionellen und minimalinvasiven Eingriffe einschließen. Die Klinik ist Teil des durch die Deutsche Gesellschaft für Gefäßchirurgie zertifizierten interdisziplinären Gefäßzentrums.

Das erfahrene und engagierte medizinische Team um Dr. Ludwig prüft, ob für den Patienten eine rein medikamentöse Therapie, ein Katheterverfahren oder ein operativer Eingriff notwendig ist und legt entsprechend eine individuelle Behandlungsstrategie fest.

Spezialist für Aneurysmen der Brust- und Bauchaorta

Als Aneurysma bezeichnet die medizinische Fachsprache die Aussackung eines Gefäßabschnittes infolge einer Bindegewebsschwäche in den Wandschichten des betroffenen Gefäßes. Prinzipiell können diese in allen arteriellen Gefäßen des Organismus auftreten. Da derartige Sollbruchstellen bei hoher Wandspannung des Gefäßes bersten können, bergen Aneurysmata meist ein hohes Gefahrenpotential. Hohe Wandspannungen treten durch Blutdruckspitzen, Drucksteigerung in Bauch- und Brusthöhle oder schwere Erschütterungen auf. Reißt das Gefäß, kommt es zu lebensbedrohlichen und schwer beherrschbaren inneren Blutungen. Aufgrund ihres großen Kalibers und des hohen Blutstroms in der Hauptschlagader sind Aneurysmata der Aorta als tickende Zeitbomben zu betrachten, die bei Befundstellung zeitnah chirurgisch entschärft werden sollten.

Umfassende Diagnose und Behandlung von Durchblutungsstörungen der hirnversorgenden Arterien

Besonders kritisch sind Durchblutungsstörungen an den hirnversorgenden Arterien. Diese paarig angelegten Gefäße ziehen vorne als Arteria carotis communis durch die Halsfaszien und hinten als Arteria vertebralis durch einen knöchernen Kanal in der Wirbelsäule in den Schädel ein.

Kommt es in ihrem Verlauf zu Stenosen (Einengungen), beispielsweise durch atherosklerotische Kalkablagerungen, so kann eine ausreichende Durchblutung aller Hirnareale nicht mehr sichergestellt werden. Klassische Symptome einer solchen Stenose sind Schwindel, Ohrgeräusche oder gar Ohnmachtsanfälle. Im Rahmen eines Kathetereingriffs können solche Engstellen mittels kleiner Ballons aufgeweitet werden und mit einem sogenannten Stent (Gefäßstütze) dem erneuten Verschluss des Engpasses vorgebeugt werden.

Hohe Expertise im Bereich arterieller Durchblutungsstörungen (Becken- und Beingefäße, Hals- und Armgefäße, Eingeweidearterien)

Bei Gefäßverengungen wird das Versorgungsareal der betroffenen Leitungsbahn nur noch unzureichend mit Sauerstoff und Nährstoffen beliefert. Kohlenstoffdioxid und andere Abbauprodukte des Stoffwechsels reichern sich im mangeldurchbluteten Areal an. Je nach betroffenem Gefäß machen sich vielfältigste Symptome bemerkbar. Insbesondere sauerstoffhungrige Gewebe wie Gehirn, Herzmuskel oder arbeitende Skelettmuskulatur versagen bei Sauerstoffmangel schnell ihren Dienst.

Eine häufige Erkrankung in Industrieländern ist die periphere arterielle Verschlusskrankheit, auch Schaufensterkrankheit genannt. Diese volkstümliche Bezeichnung rührt daher, dass Betroffene nur noch kurze Gehstrecken, also von Schaufenster zu Schaufenster, schmerzlos zurücklegen können, ehe sie der unterversorgten Muskulatur eine Pause gönnen müssen.

Die verursachenden Gefäßverschlüsse der Becken- und Beinarterien können ebenfalls in einem Kathetereingriff mittels Ballondilatation aufgeweitet und durch Stentimplantation offengehalten werden. In schweren Fällen muss das Gefäß operativ in seinem Verlauf dargestellt und eröffnet werden, um den Plaque mit anhaftendem Blutpropf zu entfernen (Thrombendarteriektomie). Bei höchstgradigen Verschlüssen kann der Verschluss durch einen operativ angelegten Gefäß-Bypass überbrückt werden.

Modernste Diagnostik & Therapie bei Verengung der Halsschlagader (Carotisstenose)

Dank Dopplersonographie und computertomographischer Bildgebung kann eine Carotisstenose heutzutage sicher diagnostiziert werden. Bei der Doppler- oder Duplexsonographie handelt es sich um ein nicht-invasives, auf Ultraschalltechnik basierendes Verfahren, welches eine präzise Kalkulation der Blutströme in den Halsschlagadern zulässt. Anschließend kann zwecks optimaler Therapieplanung das dreidimensionale Ausmaß der Engstelle durch eine Computertomographie gegebenenfalls mit Kontrastmittel dargestellt werden.

Während bei frühzeitiger Diagnosestellung durch Meidung sämtlicher Risikofaktoren, wie Tabakkonsum und Bewegungsmangel, und medikamentöser Einstellung von Bluthochdruck, Blutzucker und Blutfettwerten ein Fortschreiten der Erkrankung verhindert werden kann, kommt bei mittelgradigen Stenosen eine Aufdehnung und Stentimplantation im Katheterverfahren in Frage. Bei hochgradigen Engpässen muss der Plaque in einem offen-operativen Verfahren ausgeschält werden.

Krampfadern-Behandlung im Städtischen Klinikum in Dresden

Krampfadern oder Varizen treten vorwiegend an der unteren Extremität auf und sind Ausdruck einer veranlagten Venenwandschwäche, die sich durch permanente Stauung der Blutsäule in den Beinen, beispielsweise durch lange Standzeiten im Berufsalltag, zusätzlich verschlechtern kann. Das Blut fließt nicht mehr regelrecht zurück in Richtung Herzen, sondern staut sich in den Venen, z.B. an der Wade, wo es zu unästhetischen Aussackungen führt. Darüber hinaus begünstigt der verlangsamte Blutfluss die Entstehung von Venenthrombosen. Wenn konservative Maßnahmen, wie das Tragen von Kompressionsstrümpfen, keine nennenswerte Besserung zeigen, können die Varizen durch Einspritzen einer salzhaltigen Lösung verödet werden. Dadurch wird die innere Schicht der Gefäßwand wohlweislich geschädigt, sodass sich das Gefäß zusammenzieht und durch einen Blutgerinnsel verlegt wird, ehe es zu einem blutleeren Bindegewebsstrang umgewandelt wird. Ist dieser Sklerosierungsversuch erfolglos, bleibt das operative Herausziehen der varikosierten Vene über zwei kleine Hautschnitte als Therapieoption (Varizen-Stripping).

Anlage von Shunts (Dialyse Shunt Operation)

Wird zur Behandlung einer chronischen Niereninsuffizienz eine permanente Dialysetherapie erforderlich, kann dem Patienten viel Leid erspart bleiben, wenn ein großer Gefäßzugang unproblematisch angelegt werden kann. Dies ermöglicht ein sogenannter Dialyse-Shunt, der eine Kurzschlussverbindung der Arterien und Venen meist im Unterarm darstellt. Dieses großlumige Gefäß kann möglichst schmerzfrei, meist im Erstversuch, mit einer Nadel angestochen werden und darüber die Dialysebehandlung erfolgen. Dr. med Ludwig und sein Team haben bereits zahlreiche Dialyse-Shunts angelegt und damit vielen Dialysepatienten die aufwendige Behandlung erleichtert.

Weitere Informationen erhalten Sie auf der Website der Klinik für Gefäßchirurgie.

 

Ärzteteam

  • Dr. med. Carsten Rilke
    Leitender Oberarzt
  • Dr. med. Michael Jahn
    Facharzt
  • Michele Schreyer
    Facharzt
  • Victor Lapikov
    Facharzt

Standort

Dresden Hauptbahnhof 4 km
Flughafen Dresden 12 km

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Kontakt

Dr. med. Stefan Ludwig
Chefarzt

Städtisches Klinikum Dresden-Friedrichstadt
Klinik für Gefäßchirurgie, vaskuläre und endovaskuläre Chirurgie, Phlebologie
Friedrichstraße 41, D-01067 Dresden

T: +49 351 8380 9054
F: +49 351 480 1109

Sprechstunde:

Mittwoch 8:00 - 15:00 Uhr
Donnerstag 11:00 - 15:00 Uhr

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