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Sehnervschädigung

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Informationen zum Bereich Sehnervschädigung

Was ist eine Sehnervschädigung?

Der Sehnerv dient der Weiterleitung der Informationen des Auges zum Gehirn und ist damit die direkte Verbindung der Netzhaut zu dem Bereich des Gehirns, der das Gesehene verarbeitet. Die Nervenzellen, die den Sehnerven bilden, sind sensible Zellen, eine Schädigung des Sehnervs kann irreversible Ausmaße haben. Durch verschiedene Erkrankungen, Entzündungen oder Druck können die Nervenzellen geschädigt werden, sodass die Informationsübertragung gestört wird.

Welche Erkrankungen oder Verletzungen können den Sehnerv schädigen?

Schädigungen des Sehnervs können sehr unterschiedlichen Ursprungs sein. Die häufigsten Gründe für eine Einschränkung des Sehvermögens durch geschädigte Sehnervenfasern sind der erhöhte Augeninnendruck, fachsprachlich Glaukom genannt und die diabetische Retinopathie. Das Glaukom, welches im Volksmund als Grüner Star bezeichnet wird, geht aufgrund des Druckanstiegs im Auge mit Quetschungen der Nervenfasern einher. Der erhöhte Augeninnendruck kann sich langsam und stetig entwickeln, sodass eine Schädigung des Sehnervs in einigen Fällen erst spät erkannt wird und erst bei Einschränkung des Sehvermögens mit Gesichtsfeldausfällen auffällt. Kommt es zu Sehstörungen, können die Schäden bereits sehr fortgeschritten sein. Die Diabetische Retinopathie entwickelt sich hingegen bei Patienten mit schlecht eingestelltem Diabetes aufgrund langfristig zu hoher Blutzuckerwerte. Die hohen Zuckerwerte im Blut können die kleinen Gefäße im Auge schädigen, so kann es anschließend zur verminderten Durchblutung der Netzhaut und des Sehnervs kommen. Auch eine Entzündung des Sehnervs, medizinisch Optikusneuritis genannt, kann im schlimmsten Fall mit einer Schädigung einhergehen. Die Entzündung macht sich anhand einer Sehminderung, sowie schmerzhafter Augenbewegung bemerkbar und kann im Zusammenhang mit der Multiplen Sklerose stehen.

Bei erhöhtem Hirndruck kommt es zur sogenannten Stauungspapille, einem Ödem im Bereich der Einmündung des Sehnervs in die Netzhaut. Dies kann bei längerem Fortbestehen zur Schädigung der Fasern führen. Aber auch Tumore des Auges können aufgrund von Druck auf den Nerven einen Verlust von Sehnervenfasern hervorrufen.

Ebenso können Gefäßverschlüsse eine fehlende Sauerstoff- und Nährstoffzufuhr des Nervs bedingen, weshalb Neurone absterben und im Folgenden Sehverluste entstehen. Die Gefäßverschlüsse treten dabei vor allem durch Gefäßverkalkung und Verfettung, Herzerkrankungen, sowie Schlaganfälle auf. Auch genetische Ursachen mit unvollständiger Ausbildung des Sehnervs können ursächlich für eine eingeschränkte Funktionsfähigkeit des Nervens sein.

Wie wird der Sehnerv untersucht?

Zur Untersuchung des Nervs nutzen die Augenärzte die sogenannte Spaltlampe, welche es ermöglicht den Augenhintergrund zu betrachten. Bei der Spiegelung des Augenhintergrundes kann die Papille des Sehnervs, der Punkt an welchem der Sehnerv in die Netzhaut mündet, beurteilt werden. Dabei können beispielsweise farbliche Abweichungen oder Veränderungen der Form auffallen, die für ein mögliches Krankheitsgeschehen sprechen können. In einigen Fällen kann es notwendig sein, bildgebende Verfahren wie beispielsweise eine Computertomographie durchzuführen. Zudem erfolgen Untersuchungen der Sehschärfe und des Farbsehens, sowie des Gesichtsfeldes. Wichtig ist zusätzlich zur Erkennung des Glaukoms eine Bestimmung des Augeninnendruckes.

Welche Therapiemethoden gibt es?

Abhängig vom Erkrankungsbild werden unterschiedliche Therapiemöglichkeiten angewandt. Beim Glaukom ist es wichtig unverzüglich eine Senkung des Augeninnendrucks vorzunehmen, da andernfalls irreversible Schäden des Sehnervs drohen. Hier kann eine Therapie mit Augentropfen zur Verringerung und zur Verbesserung des Abflusses des Kammerwassers oder eine Lasertherapie erfolgen. Auch eine Entzündung des Nervs wird medikamentös behandelt, es erfolgt in der Regel die Gabe von Steroiden. Zur Vermeidung der diabetischen Retinopathie hingegen ist die frühzeitige Behandlung des Diabetes und Blutzuckereinstellung von zentraler Bedeutung, zudem sollten regelmäßige augenärztliche Kontrollen erfolgen.

Kann sich der Sehnerv regenerieren?

Kommt es zu einem gänzlichen Ausfall des Sehnervs aufgrund des Untergangs der Sehnervenfasern, ist eine Regeneration nicht möglich, da sich die Neuronen nicht neubilden können. Bei Patienten mit einem restlichen Sehvermögen, kann beispielsweise anhand einer Behandlung mit Wechselstrom, versucht werden einige Funktionseinschränkungen zu verbessern. Aufgrund der fehlenden Regenerationsfähigkeit der Nervenfasern, ist es von großer Bedeutung einen möglichen Krankheitsprozess des Sehnervs frühzeitig zu erkennen. Entsprechende Vorsorgeuntersuchungen, vor allem bei Diabetikern und zur Erkennung des Glaukoms, sollten aus diesem Grund regelmäßig erfolgen.

Welche Ärzte und Kliniken sind Spezialisten?

Untersuchungen des Sehnervs erfolgen beim Augenarzt oder in Kliniken für Augenheilkunde. Die Behandlung wird in der Regel ambulant von Augenärzten oder spezialisierten Zentren für Augenheilkunde durchgeführt.

Wer einen Arzt benötigt, möchte für sich die beste medizinische Versorgung. Darum fragt sich der Patient, wo finde ich die beste Klinik für mich? Da diese Frage objektiv nicht zu beantworten ist und ein seriöser Arzt nie behaupten würde, dass er der beste Arzt ist, kann man sich nur auf die Erfahrung eines Arztes verlassen.

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