Univ.-Prof. Dr. med. Thomas Grünberger
Abteilungsvorstand
Spezialist für Leberchirurgie
Wien, Österreich

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Informationen zu Univ.-Prof. Dr. med. Thomas Grünberger

Behandlungsfokus

  • Hepatozelluläres Karzinom (HCC, Leberkrebs, Hepatom)
  • Lebermetastasen (vom Dickdarmkrebs, Brustkrebs, Nierenzellkrebs, etc.)
  • Gallenblasen- und Gallengangskarzinoms (cholangiozelluläres Karzinom, CCC, Klatskin-Tumor)
  • gutartige Lebertumore (Hämangiom (Blutschwamm), Leberzelladenom, fokal noduläre Hyperplasie (FNH), Leberzysten)
  • Erkrankungen der Gallenwege (Gallensteine (Cholelithiasis), Gallenkolik, Cholangitis, Primär Sklerosierende Cholangitis (PSC), Gallenwegsstenosen, Gallenwegszysten)
  • Erkrankungen der Gallenblase (Gallenblasenentzündung (Cholezystitis), Gallenblasenperforation (Gallenblasendurchbruch))

Medizinisches Angebot

Diagnostisches Leistungsspektrum

  • Radiologische Untersuchungsverfahren (z.B. Computertomographie (CT) oder Magnetresonanztomographie (MRT))
  • Exakte Bestimmung des Erkrankungsstadiums bei Tumorerkrankungen (v.a. bei Lebermetastasen, fortgeschrittenes Tumorstadium des Kolonkarzinoms), Gallenblasenkrebs, Gallengangskarzinom (CCC, cholangiozelluläres Karzinom))
  • Untersuchung der Gallenblase und Gallenwege: klinisch (Abtasten, z.B. Murphy-Zeichen bei Entzündung der Gallenblase), Sonographie (Ultraschalluntersuchung), Computertomographie (CT) oder Magnetresonanztomographie (MRT), ERCP (endoskopisch retrograde Cholangiopankreatikographie), PTCD (perkutane transhepatische Cholangio-Choledochographie), intravenöse Cholezystocholangiographie (i.v.-Gallle), MRCP

 

Therapeutisches Leistungsspektrum

  • Operative Resektion (Entfernung) von Lebermetastasen (einzig heilende Therapie bei Lebermetastasen)
  • Multidisziplinäre Betreuung und Organisation der Therapie bei Lebermetastasen, vor allem des Kolonkarzinoms (Dickdarmkrebs), Gallenblasenkarzinoms und des Gallengangskarzinoms (CCC, cholangiozelluläres Karzinom)
  • Erstellung interdisziplinärer, individueller Behandlungsstrategien für jeden Patienten im „Tumorboard“ (Zusammenkunft aus Leberchirurgen, Radiologen (interventionellen-), Strahlentherapeuten, Gastroenterologen, medizinischen Onkologen, Pathologen, Anästhesisten, OP-Koordinatoren)
  • Kombination von neoadjuvanter Chemotherapie (Chemotherapie vor operativem Eingriff, kann Tumoren verkleinern, dadurch geringeres Operationsausmaß) oder adjuvanter Chemotherapie (Chemotherapie nach operativem Eingriff, um Tumorrezidive zu verringern bzw. zu verhindern)
  • Mitbetreuung palliativer Chemotherapie falls Erkrankungsstadium inoperabel ist (Verbesserung der Lebensqualität, Verlängerung des Überlebens)
  • Strahlentherapie (bei wenigen und inoperablen Lebermetastasen geeignet)
  • Tumordestruktion (Radiofrequenzablation (RFA) oder Mikrowellenablation = Thermoablation (lokale Hitzezerstörung von Tumorgewebe, bei inoperablen Patienten und geringer Metastasenanzahl))

Über

Prof. Dr. Thomas Grünberger gilt österreichweit als führender Spezialist auf dem Gebiet der onkologischen Hepatobiliären Chirurgie (Leberchirurgie und Gallengangschirurgie). Er ist aktuell in Österreich der Chirurg mit den meisten durchgeführten Eingriffen an Leber und Gallengangssystem (mehr als 2000 absolvierte Leberoperationen).

Prof. Grünberger ist aktuell Leiter der 1. Chirurgischen Abteilung der Krankenanstalt Rudolfstiftung in Wien. Diese besteht aus 2 chirurgischen Stationen, einer chirurgischen Ambulanz sowie einem modernen Operationstrakt in dem von Prof. Grünberger und seinem Team der gesamte Bereich der Allgemein- und Notfallchirurgie abgedeckt wird. Falls technisch möglich und sinnvoll werden dort heute gehäuft minimalinvasive Operationen (in Schlüssellochtechnik) angewandt. Zudem war Prof. Grünberger langjähriger Leiter der Hepatobiliären Chirurgie der Medizinischen Universität Wien (MUW). Dort bildete er auch zahlreiche Kollegen auf seinem Spezialgebiet aus. Sein Wissen und chirurgisches Können perfektionierte Prof. Grünberger unter anderem während eines zweijährigen Aufenthaltes in Australien am St. George Hospital in Sydney, wo er unter anderem die stellvertretende Leitung der Liver Unit innehatte.

Zusätzlich zu seiner Tätigkeit als Abteilungsvorstand der 1. Chirurgie der Krankenanstalt Rudolfstiftung ist Prof. Grünberger Inhaber einer eigenen Privatpraxis mit Sitz in Wien. 

Prof. Grünberger befasst sich in seinem Spezialgebiet mit der Behandlung von Patienten mit Krebserkrankungen von Leber und Gallengangssystem. Hierzu zählen vor allem Lebermetastasen (z.B. von Dickdarmkrebs), Leberkrebs (Leberzellkarzinom, Hepatozelluläres Karzinom, HCC), Gallenblasenkrebs oder Tumoren der Gallenwege (Cholangiozelluläres Karzinom, CCC, Gallengangskarzinom).

Der Leberkrebs ist meist Folge langjähriger chronischer Erkrankungen und Veränderungen der Leber. Diese haben als Ursache z.B. virale Leberentzündungen, alkoholbedingte Veränderungen (AFLD) oder krankhafte Leberverfettungen („Fettleber“, NAFLD). Diese Ursachen bedingen aufgrund chronischer Entzündung meist zunächst eine Leberzirrhose (bindegewebiger Umbau der Leber) und können in Leberkrebs münden. Die Therapie der Wahl bei hepatozellulärem Karzinom ist eine Teilentfernung (Leberresektion), die durch einen Chirurgen, wie z.B. Prof. Grünberger, durchgeführt wird. Bei Lebermetastasen handelt es sich um Ansiedelungen bösartiger Tumorzellen von Tumoren anderer Organe in der Leber. Das beispielsweise sehr häufig auftretende kolorektale Karzinom (Kolonkarzinom, Dickdarmkrebs) streut seine Tumorzellen in fortgeschrittenem Stadium meist in die Leber. Da es sich bei dem Krankheitsbild der Lebermetastasen meist um komplexere Patientengeschichten handelt, ist es essentiell, dass jeder Patient individuell und patientenorientiert beraten und therapiert wird. Mithilfe des Tumorboards, wie es auch Prof. Grünberger und seine Kollegen wöchentlich praktizieren, ist diese umfassende, interdisziplinäre Betreuung garantiert.

Neben dem Leberzellkarzinom und den Lebermetastasen sind Tumoren der Gallenwege und der Gallenblase die dritthäufigste bösartige Erkrankung der Leber. Auch beim Gallengangskarzinom und bei Tumoren der Gallenblase ist die einzige Möglichkeit mit Heilungschancen die Operation, womit Patienten mit diesen Erkrankungen bei Prof. Grünberger bei dem richtigen Spezialisten sind.

Die Mortalität (Sterblichkeitsrate) der von Prof. Grünberger durchgeführten Leberoperationen liegt bei etwa 2% und damit unter dem internationalem Durchschnitt. Durch die jahrelange Erfahrung und kontinuierlich verbesserte Operationstechniken wurden die Komplikationen bei operativen Eingriffen des Hepatobiliären Systems drastisch gesenkt, so ist z.B. der Verbrauch von Blutkonserven deutlich zurückgegangen (heute benötigen unter 10% der Leberoperierten Blutprodukte). Im Fachgebiet der Leber- und Gallewegschirurgie ist auch das unter Prof. Grünberger angewandte, multidisziplinäre Management von Lebermetastasen, Lebertumoren (Leberkrebs, HCC), Gallenblasenkarzinom und Cholangiozellulärem Karzinom wissenschaftlicher und medizinischer Standard.

Zur Website von Prof. Grünberger kommen Sie hier.

Lebenslauf

1982-1991 Studium der Humanmedizin (Universität Wien)
1991 Promotion
2002 Habilitation an der Universität Wien „Neue Erkenntnisse in der chirurgischen Therapie von Patienten mit Lebermetastasen“
1991-1998 Ausbildung zum Facharzt für Allgemeinchirurgie und Transplantation an der Universitätsklinik Wien (MUW), Abteilung für Allgemeinchirurgie, z.T. Ausbildung im Krankenhaus Baden (Niederösterreich)
1998 Oberarzt der chirurgischen Universitätsklinik Wien
1999-2001 Chirurgische Tätigkeit und Forschung am St. George Hospital Sydney der University of New South Wales, Australia, Spezialisierung auf onkologische Chirurgie mit Leber/Galle/Pankreas Schwerpunkt mit stellvertretender Leitung der Liver unit
2001-2014 Leiter der Hepatobiliären Chirurgie der Medizinischen Universität Wien
2001-2014 Leiter der Arbeitsgruppe Qualitätsmanagement in der Chirurgie der Medizinischen Universität Wien
2001-2014 bettenführender Oberarzt der Universitätsklinik für Chirurgie Wien
10/2002 außerordentlicher Universitätsprofessor der Universität Wien
2002-2014 Leiter des Leberteams der Allgemeinchirurgie MUW
Seit 04/2014 Leitung der 1. Chirurgischen Abteilung der Krankenanstalt Rudolfstiftung (2015: GI-Tumorboardeingaben Chirurgie 60% der gesamt diskutierten Patienten; onkologische GI-Resektionen >100, Pankreas 25, Leber 91)
2016 aktualisiertes Management im Gesundheitswesen, DonauUni Krems, Abschluss MSc

 

Leitende Funktionen in wissenschaftlichen Gesellschaften:

  • 2002-2014 Vorstandsmitglied der Austrian Society of Surgical Oncology (ASSO)
  • 2003-2006 Leiter der Arbeitsgruppe HPB-Surgery, ASSO
  • 2005-2009 Generalsekretär ASSO
  • 2010-2013 Präsident der Austrian Society of Surgical Oncology (ASSO)
  • Seit 2008 Vorstandsmitglied der European Society of Surgical Oncology (ESSO)
  • Seit 2014 Leiter des Membership Committee (ESSO)
  • Seit 2012 Vorstandsmitglied der European Society of Digestive Oncology (ESDO)
  • Faculty Mitglied der Paneuropäischen Konsensuskonferenz für die Therapie von Patienten mit metastasiertem Kolorektalem Karzinom
  • Faculty Mitglied des World Congress of GI cancer
  • Vertreter Österreichs in der HPB Section der UEMS

 

Mitgliedschaften:

  • Österreichische Gesellschaft für Chirurgie
  • Deutsche Gesellschaft für Chirurgie
  • Österreichische Gesellschaft für Gastroenterologie und Hepatologie
  • Europäische Gesellschaft für Gastrointestinale Chirurgie
  • Internationale Gesellschaft für HPB-Chirurgie
  • Europäische Gesellschaft für HPB-Chirurgie
  • Europäische Organisation für Forschung und Behandlung von Krebs (EORTC)
  • Europäische Gesellschaft für chirurgische Onkologie (ESSO)
  • Österreichische Gesellschaft für chirurgische Onkologie (ASSO)
  • Europäische Gesellschaft für medizinische Onkologie (ESMO)
  • Amerikanische Gesellschaft für medizinische Onkologie (ASCO)
  • Österreichische Gesellschaft für Hämatologie und Onkologie (OEGHO)

Forschung & Lehre

  • Aufbau eines Forschungsteams mit hepatobiliärem onkologischen Schwerpunkt (Tumoren von Leber und Gallenwegen als Schwerpunkt) an der Allgemeinchirurgie MUW (Medizinische Universität Wien) sowie im chirurgischen Forschungslabor MUW (193 Publikationen, Impact Punkte 860, h-index 31)
  • Seit 1994 Universitätslektor der medizinischen Fakultät der Universität Wien
  • Seit 1996 Lesen der Hauptvorlesung Chirurgie an der Medizinischen Fakultät der Universität Wien, seit 2001 „Intensivpraktikum Chirurgie“
  • Seit 2006 Bedsideteaching der chirurgischen Tertiale (Universität Wien)
  • Ausbildung von Chirurgen in chirurgischer Onkologie und Leber/Galle/Pankreaschirurgie
  • Beteiligung und Leitung von wesentlichen nationalen und internationalen Studien in der chirurgischen Onkologie (Erst- und Letztautor von daraus resultierenden Publikationen)
  • Mentor von Habilitationen von 6 Medizinern mit hepatobiliärem onkologischen Schwerpunkt
  • Organisation von nationalen und internationalen chirurgischen und medizinischen onkologischen Kongressen (17 seit 2004)
  • Leitende und begutachtende Funktion in zahlreichen wissenschaftlichen Zeitschriften (z.B. European Journal of Surgical Oncology, Annals of Surgical Oncology, European Surgery, Journal Gastroenterology and Hepatology)

Veröffentlichungen

  • über 200 wissenschaftliche Publikationen
  • über 500 abgehaltene, nationale und internationale Fachvorträge (zum Grossteil eingeladen)

 

Selected Papers Discussion

The selection of eight papers out of the 100 papers published since my habilitation treatise are based on my personal major contributions to the gastrointestinal interdisciplinary treatment progress.

Together with my scientific group in Vienna and my international collaboration we achieved practice changing results in the treatment of metastatic colorectal cancer (mCRC) and cholangiocellular cancer.

  1. Gruenberger, et al; Journal of Clinical Oncology 2008, 26: 1830-5 (ref 59). Based on our encouraging results with the administration of FOLFOX perioperatively (ref 62) in liver metastasized colorectal cancer patients we tested the addition of the first available antibody Bevacizumab together with the so called high dose XELOX regimen. We wanted to answer 3 main questions: is it feasible to give an anti-VEGF antibody prior to liver surgery without increasing the risk of bleeding and wound healing complications and induce impaired liver regeneration. Additionally we wanted to clarify if we can increase the response rate and tolerance and the effectivity of the high dose regimen. Fortunately all endpoints were positively answered. There was no increased bleeding or would healing problems in the 52 resected patients, a single patient had impaired liver regeneration; the response rate was with 73% partial responses very high and the tolerance of the treatment combination good. With this study we were not only able to demonstrate that Avastin can be administered safely prior major surgery but secondly defined a minimum time between last administration of Avastin and surgery of 5 weeks.
  2. Nordlinger, et al; Lancet 2008, 371: 1007-16 (ref 62). In this first and up to today biggest study in resectable liver metastasized CRC patients we tested the hypothesis that perioperative administration of FOLFOX4 can improve 3-years progression-free survival against surgery alone. 364 patients were randomized and 151 patients in each group resected; in the resected patients periOP FOLFOX increased the 3 yrs PFS by absolute 9.2% from 33.2% to 42.4%, which was statistically significant (p=0.025). There was a significant increase of postOP complications in the periOP chemotherapy group (25% vs 16%; p=0-04) and an equal mortality in both groups. These results led to an overwhelming use of neoadjuvant chemotherapy in resectable mCRC patients in most countries around the world, but are still discussed in some.
  3. Folprecht, et al; Lancet Oncology 2010, 11/1: 38-47 (ref 81). After we had demonstrated the benefit of adding an antibody to standard chemotherapy with our single arm trail with Bevacizumab (ref 59) this randomized trail was a larger one showing the advantage of the EGFR-antibody Cetuximab added to both FOLFIRI or FOLFOX in a more advanced mCRC setting, where patients had either 5 or more liver metastases or were deemed unresectable be the local MDT team. An exceptional radiological partial response rate was noted with 68% (FOLFOX combination) and 57% (FOLFIRI) leading to a secondary resection rate of approximately 33% in both groups. Side effects of conversion therapy and surgery were not increased compared to known numbers. After retrospective review of scans prior and after conversion therapy by blinded liver surgeons a notable doubling of the resection rates was detected. Cetuximab combination therapy is therefore one of the accepted partners of planned conversion chemotherapy in potentially resectable mCRC patients.
  4. Tamandl, et al; Annals of Surgery 2010; 252(1): 124-30 (ref 84). This was a single center analysis of morbidity and mortality after liver surgery for mCRC patients following chemotherapy. We compared patients pretreated with chemotherapy alone with patients who received Bevacizumab added to chemotherapy and investigated the periOP morbidity and mortality. Interestingly we were able to demonstrate that the addition of Bevacizumab diminished the percentage of periOP blood transfusion requirement form 28% in the 112 patient with chemotherapy alone to only 5% in the Bevacizumab + chemotherapy treated 102 patients. The overall morbidity after liver resection was not significantly different between the groups. Of note was the fact that we did not loose a single patients postoperatively due to complications after liver resection in all 224 patients. Bevacizumab may therefore be used in this setting without increasing the risk of bleeding, wound healing complications or liver regeneration.
  5. Gruenberger, et al; Lancet Oncology 2010 11: 1142-8 (ref 89). Cholangiocellular carcinoma (CCC) is a disease which is rising in its incidence without known improvement in systemic therapy. We investigated the addition of the EGFR-antibody Cetuximab to standard chemotherapy (GEMOX) in initially unresectable locally advanced or metastatic CCC with the intention to improve radiological response rates and secondary respectability in a phase II trial. We included 30 first line patients and were able to demonstrate a stunning overall response rate of 63% with 10% complete responders. According to the significant size reduction achieved we were able to perform secondary R0 resection in 30% of the included patients. We were enthusiastic for a larger randomized trial which unfortunately did not proof the phase II trail results for various reasons which are still not completely understood.
  6. Nordlinger, et al; Lancet Oncology 2013, 14 (12): 1208-15 (ref 110). This publication summarized our long-term results of the EPOC trial (ref 62), in which we were able to fulfill the primary endpoint 3-years RFS. After a median follow-up of 8.5 years median overall survival was improved by 7% in the periOP chemotherapy group (61.3%) compared to the surgery alone group (54.3%). Due to the fact that the study was not powered to demonstrate an OS benefit this improvement was not found to be significant. Nevertheless compared to adjuvant treatment trials the benefit in OS achieved in the experimental arm (+7%) supports the use of periOP chemotherapy in initially resectable liver metastasized colorectal cancer.
  7. Starlinger, et al; Hepatology 2014, 60 (1): 257-66 (ref 112). Within this paper we were for the first time able to prove the relevance of Serotonin as inducer of liver regeneration in humans. Platelets derived Serotonin (IP-S) was measured peri-operatively and we were able to detect the importance of a normal recovery of IP-S after surgery to prevent postoperative liver dysfunction and morbidity both in an exploratory setting and in a validation set. Interestingly preoperative IP-S below 73 ng/ml was significantly correlated with postoperative liver dysfunction and morbidity. IP-S was therefore established as relevant preoperative marker of post-operative impairment of liver regeneration and should be used as predictor of required intervention prior liver resection.
  8. Gruenberger, et al; Annals of Oncology 2015, 26 (4): 702-8 (ref 124). In this multicentre multinational phase II study we investigated two different chemotherapy combinations together with Bevacizumab in their ability to achieve secondary resectabilty in upfront defined unresectable colorectal cancer liver metastases. We were able to show a marked improvement by the FOLFOXIRI + Bevacizumab combination over FOLFOX6+Bev in regards to overall response rates (81 vs 62%) and R0 secondary resectabilty (49 vs 23%). The median progression-free survival rates were also prolonged in the triple regimen arm with 18.6 compared to 11.5 months. Side effects from conversion therapy were as expected and the postOP complications were not increased. The triple chemotherapy regimen together with bevacizumab is therefore a very potent combination for patients were downsizing to achieve resectability is the goal.

Ärzteteam

  • Dr. Wolfgang Blauensteiner
    Oberarzt
  • Dr. Gabriele Hastermann
    Oberärztin
  • Dr. Elfriede Lebisch
    Oberärztin
  • Dr. Michael Pramhas
    Oberarzt
  • Dr. Michael Vrba
    Oberarzt
  • Dr. Gerhard Wagner
    Oberarzt
  • Dr. Anton Landsiedl
    Oberarzt
  • Dr. Martin Schermann
    Oberarzt
  • Dr. Heidemarie Uher
    Oberärztin

Extras

Prof. Grünberger spricht fließend deutsch und englisch.

Univ.-Prof. Dr. med. Gruenberger - Portrait Univ.-Prof. Dr. med. Thomas Grünberger

Leberchirurgie
Juchgasse 25, A-1030 Wien
Sprechstunde:

Donnerstag 12:00 - 13:30 Uhr

Standort

Hauptbahnhof Wien 2 km
Flughafen Wien 17 km

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Die österreichische Hauptstadt liegt im Nordwesten des Landes am Übergang der östlichen Alpenausläufer zur Pannonischen Tiefebene. Ihr Namensgeber ist der kleine Fluss Wien, doch in Verbindung gebracht wird die Stadt mit der wesentlich größeren Donau an der sie ebenfalls liegt. Eingeteilt ist Wien in sogenannte Bezirke, so ist die Altstadt gleichzeitig der Innere Bezirk, um den herum sich konzentrisch die anderen 22 Stadtbezirke gliedern.

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Kontakt

Univ.-Prof. Dr. med. Thomas Grünberger
Abteilungsvorstand

Krankenanstalt Rudolfstiftung
1. Chirurgische Abteilung
Juchgasse 25, A-1030 Wien

T: +43 1 711 65 4107
F: +43 1 711 65 4109
E: gruenberger@primomedico.com

Sprechstunde:

Donnerstag 12:00 - 13:30 Uhr

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