Gefäßchirurgie Eschweiler: Chefarzt Prof. Dr. med. Gawenda

Prof. Dr. med. Michael Gawenda
Chefarzt
Spezialist für Gefäßchirurgie
Eschweiler, Deutschland

St.-Antonius-Hospital Gefäßchirurgie und Endovaskuläre Chirurgie Eschweiler - Logo

Behandlungsfokus

  • Aneurysmatische Erkrankungen der thorakalen und abdominellen Aorta und Iliacalgefäße
  • Verschlussprozesse oder Stenosen der Bauchaorta, der Iliacalgefäße, der Beingefäße, der Nieren-, Leber- und Darmschlagadern
  • Carotisstenosen
  • Periphere Bypasschirurgie
  • Krampfadern und chronisch venöse Ulvera
  • Chronische und komplexe Wunden, Diabetisches Fußsyndrom

Medizinisches Angebot

Diagnostisches Leistungsspektrum

  • Diagnostik aller Gefäßerkrankungen in Kooperation der Abteilungen Angiologie (Gefäßmedizin) Phlebologie, diagnostische Radiologie, interventionelle Radiologie, Nephrologie, Diabetologie, Neurologie, Dermatologie

 

Therapeutisches Leistungsspektrum

  • Aneurysmatische Erkrankungen der thorakalen und abdominellen Aorta und Iliacalgefäße: Operativ-chirurgische Versorgung mittels einer Rohr- oder Y Prothese und Entfernung des Aneurysmas, interventionelle Versorgung mittels endovaskulärer Stentprothese inklusive individuell angefertigter Stentprothese
  • Verschluss oder Stenosen der Bauchaorta oder Iliacalgefäße sowie Beingefäße: Chirurgische oder interventionelle Therapiemöglichkeit der Rekanalisation der Gefäße
  • Carotisstenose: Operation in neben einer gewünschten Intubationsnarkose auch in einer Lokalanästhesie möglich mit einer Teilnahme am bundesweiten Qualitätssicherungsprogramm
  • Periphere Bypasschirurgie: Angebot aller zur Verfügung stehenden Revaskularisationsmaßnahmen inclusive Bypassanlagen mittels körpereigener Venen
  • Behandlung von Krampfadern und chronisch venösen Ulcera
  • Dialysezugänge: Erstanlage eines Dialyseshunts, Revsionseingriffe bei Shuntfehlfunktionen oder -verschlüssen (operativ oder interventionell), Anlage von Dialyse- und Bauchfelldialysekathetern
  • Behandlung chronischer und komplexer Wunden /Diabetisches Fußsyndrom: Behandlung in enger Kooperation mit dem Wundmanagement mit der Klinik für Plastische Chirurgie
  • Verschlüsse an Nieren-, Leber-, und Darmschlagadern: Offen-operative und interventionelle Rekanalisation/Restenosierung
  • Konservative Gefäßchirurgie: Stationäre Infusionstherapie mit Prostaglandinen bei Raynaud- Syndrom und Thrombangitis obliterans oder pAVK, Behandlung von entzündlichen Gefäßerkrankungen aus dem rheumatischen Formenkreis (Vaskulitis)

Über Prof. Dr. med. Michael Gawenda

Prof. Dr. med. Michael Gawenda ist Spezialist für Gefäßchirurgie und seit April 2017 Chefarzt der Klinik für Gefäßchirurgie und Endovaskuläre Chirurgie sowie Leiter des Euregio-Gefäß-Zentrums Eschweiler am St. Antonius-Hospital gGmbH bei Aachen, Nordrhein-Westfalen.

Der mehrfach ausgezeichnete Facharzt, Dozent und Universitätsprofessor legt großen Wert darauf, nah an den Patienten zu sein: Ihre Sprache zu sprechen, sie mit Empathie zu behandeln sowie sie stets interdisziplinär und ganzheitlich zu betrachten.

Optimale Patientenversorgung im Eschweiler Gefäßzentrum

Die Klinik für Gefäßchirurgie und Endovaskuläre Chirurgie in Eschweiler ist zusammen mit der Klinik für Innere Medizin, Fachabteilung Angiologie, durch die Deutsche Gesellschaft für Gefäßchirurgie (DGG) und die Deutsche Gesellschaft für Angiologie (DGA) als interdisziplinäres Kompetenzzentrum für Gefäßerkrankungen zertifiziert. Damit ist das Eschweiler Gefäßzentrum eines von wenigen Zentren der Region Aachen, das zweifach zertifiziert ist.

Aufgrund der intensiven, interdisziplinären Zusammenarbeit der gefäßchirurgischen Abteilung insbesondere mit der Angiologie, der interventionellen Radiologie, der Nephrologie und der Diabetologischen Fußambulanz, erfahren Patienten im Gefäßzentrum Eschweiler eine optimale, umfassende und kompetente Diagnostik und Therapie aller Erkrankungen der Venen oder Arterien.  

Moderner Hybrid-Operationssaal ermöglicht minimalinvasive Gefäßoperationen

Die Klinik für Gefäßchirurgie und Endovaskuläre Chirurgie bei Aachen verfügt über eine eigene Station sowie einen hochmodernen Hybrid-Operationssaal. Dort liefert eine Hochleistungs-Angiografie-Anlage detaillierte, dreidimensionale Bilder des Herzens und der Gefäße und sorgt dafür, dass gleichzeitig diagnostiziert und operiert werden kann. So werden unter anderem individuell angefertigte Stentprothesen oder Gefäßstützen, sogenannte Stents, minimalinvasiv mit Hilfe eines Katheters implantiert. Gleichzeitig kann die Funktionstüchtigkeit unmittelbar überprüft werden.

Die Gefäßklinik bietet für Patienten nach Terminvereinbarung von Montag bis Freitag, zwischen 8 und 16 Uhr u.a. eine gefäßchirurgische und eine angiologische Sprechstunde an. Notfälle können sich natürlich jederzeit vorstellen: Im Krankenhaus arbeiten vier Gefäßchirurgen, so dass im Rahmen eines 24h-Rufdienstes immer ein Spezialist zur Verfügung steht.

Das ganze Spektrum der modernen Gefäßchirurgie im interdisziplinären Gefäßzentrum in Eschweiler

Unter dem Dach der Gefäßklinik werden alle Diagnose- und Behandlungsmethoden der modernen Gefäßmedizin aus einer Hand angeboten, z.B. bei Aortenaneurysmen, periphere Durchblutungsstörungen, Carotisstenosen, Krampfadern und dem Diabetischen Fußsyndrom. Die Therapieentscheidungen erfolgen interdisziplinär, unter anderem im Rahmen der wöchentlichen interdisziplinären Gefäßkonferenz, und gewährleisten eine optimale Behandlung, sowohl stationär als auch ambulant. Ebenso findet die Nachsorge operierter Patienten durch regelmäßige Kontrolluntersuchungen in der gefäßchirurgischen Ambulanz statt.

Die leise Gefahr: Bauchaortenaneurysmen

Mit einem Durchmesser von bis zu 2,5 Zentimetern ist die Hauptschlagader, die Aorta, das größte Blutgefäß im menschlichen Körper. Sie verläuft in einem Bogen vom Herzen zuerst durch den Brustraum, führt nach unten durch die Bauchhöhle und verzweigt sich dort in die beiden Becken- und später in die Beinschlagadern. Insbesondere im Bauchraum kommt es an der Aorta häufig zu Schwachstellen, die zu einer Aufweitung, einem Aneurysma, führen können. Diese Erkrankung ist deshalb so gefährlich, da Aneurysmen lange Zeit keine Symptome verursachen, allerdings ab einer gewissen Größe platzen können und der Patient Gefahr läuft, innerlich zu verbluten. Auch hier sind die Gefäßchirurgen der Gefäßklinik Eschweiler die richtigen Ansprechpartner:

Rechtzeitig diagnostiziert können Bauchaortenaneurysmen heutzutage gut behandelt werden. Das Gefäßzentrum Eschweiler verfügt über moderne Screening-Methoden, um Aneurysmen frühzeitig zu erkennen und anschließend die optimale, individuelle Therapie festzulegen. Möglich sind unter anderem das Einsetzen einer Rohr- oder Y-Prothese sowie die Entfernung des Aneurysmas. Alternativ können individuell angefertigte Stentprothesen das geschädigte Gefäß stabilisieren. Auch bei Verschluss oder Stenosen der Bauchaorta, der großen Arterien (Iliacalgefäße) sowie der Beingefäße bietet das Fachärzteteam um Prof. Gawenda verschiedene chirurgische oder interventionelle Therapieverfahren an.

Carotisstenosen – lebensgefährliche Engstellen in der Halsschlagader

Als Carotisstenose wird eine Verengung (Stenose) der Halsschlagader (Arteria Carotis) bezeichnet. Sie kann jeden betreffen, tritt aber vor allem mit zunehmendem Alter auf. Eine Carotisstenose verursacht meist lange Zeit keinerlei Symptome. Wenn Beschwerden auftreten, dann häufig nur vorübergehend. Möglich sind u.a. Schwindel, Kopfschmerzen, Sehstörungen, Sprachstörungen oder Lähmungen. Unbehandelt kann eine Carotisstenose im schlimmsten Fall einen Schlaganfall auslösen.

Wenn konservative Therapien, wie z.B. Medikamente zur Blutverdünnung, Einstellung des Blutdrucks und des Blutzuckers keinen Erfolg zeigen und ein hohes Risiko für einen Schlaganfall besteht, hilft nur eine Operation. Die gefährlichen Ablagerungen, die eine Verengung verursachen, werden chirurgisch entfernt oder die Halsschlagader mittels Ballonkatheter von innen aufgedehnt. Die Gefäßchirurgen im Gefäßzentrum Eschweiler weisen eine hohe Expertise für die riskanten Eingriffe an der Halsschlagader auf. Sie können in Lokalanästhesie oder in lntubationsnarkose unter Neuromonitoring erfolgen.

Periphere Bypasschirurgie – kompetente Hilfe bei Verschlüssen der Becken- und Beinschlagadern

Mit zunehmendem Alter und aufgrund von Durchblutungsstörungen oder erhöhter Blutzuckerwerte steigt die Gefahr von Verschlüssen der peripheren Blutgefäße, z.B. in den Beinen. Um drohende Amputationen oder Schlaganfälle zu verhindern, werden bei betroffenen Patienten in einem fortgeschrittenen Stadion Bypässe, also Umleitungen der Blutbahnen, angelegt

Am Gefäßzentrum Eschweiler wird Wert darauf gelegt, für die Bypassanlage an den Beinen bevorzugt körpereigene Venen zu verwenden. Auch Krampfadern behandeln die Gefäßspezialisten in Eschweiler mit Hilfe verschiedener Therapieverfahren, wie z.B. Verödungstechniken, thermischen Methoden mit Laser oder Radiowellen sowie verschiedenen Operationstechniken.

Diabetisches Fußsyndrom – wenn Wunden nicht mehr heilen

Das Diabetische Fußsyndrom (DFS) ist eine Erkrankung, die am häufigsten im Zusammenhang mit Diabetes Typ 2 auftritt, und gehört zu den gefürchtetsten Folgen der Zuckerkrankheit. Die hohen Blutzuckerwerte schädigen die Nerven und Blutgefäße der Füße. Dadurch entstehen leichter Wunden, die zu ernsthaften Infektionen führen können. Im schlimmsten Fall droht auch hier eine Amputation. Das Gefäßzentrum Eschweiler bietet ein umfassendes Therapiekonzept in enger Kooperation mit dem Wundmanagement im St.-Antonius-Hospital.

Hier gelangen Sie zur Website des Euregio-Gefäß-Zentrums.

 

Lebenslauf

1982 – 1988 Studium Rheinische-Friedrich-Wilhelms-Universität, Bonn
1988 Arzt im Praktikum
Seit 1988
Seit 1999
Chirurgischen Klinik Universität zu Köln
in unbefristeter Stellung als wissenschaftlicher Mitarbeiter
1989 Promotion
1990 Approbation
1995 Facharzt für Chirurgie
1997 Facharzt für Gefäßchirurgie
01.01.1998 - 31.07.1999 kommissarische Weiterbildungsbefugnis im "Schwerpunkt Gefäßchirurgie"
März 1998 Studienaufenthalt Frankfurt a.M.
01.08.1999 – 31.03.2017 Stellvertreter des Direktors der Klinik für Gefäßchirurgie (Univ. Prof. Dr. J. Brunkwall) Universität zu Köln
2001 Facharzt für Viszeralchirurgie
Oktober 2003 Studienaufenthalt Harvard Medical School, Boston, USA
November 2003 Studienaufenthalt University of Maastricht
2004 Habilitation
2009 Außerplanmäßige Professur
2009 Endovaskulärer Spezialist (Zertifikat der Dt. Ges. für Gefäßchirurgie)
2009 Berufung als Mitglied Prüfungsausschusses FA Gefäßchirurgie (Ärztekammer Nordrhein)
2013 Berufung als Mitglied Habilitationsausschuss (Medizinische Fakultät der Universität Köln)
2016 Berufung als Mitglied des Ausschusses Fachsprachprüfung (Ärztekammer Nordrhein)
Seit April 2017 Chefarzt der Klinik für Gefäßchirurgie und Endovaskuläre Chirurgie, St.-Antonius-Hospital, EUREGIO-Gefäßzentrum, Eschweiler

 

Zusätzliche Qualifikationen:

  • Fachkunde Strahlenschutz Notfalldiagnostik
  • Fachkunde Strahlenschutz Angiographie
  • Fachkunde Strahlenschutz Interventionsradiologie
  • Fachkunde Strahlenschutz sonstige tomographische Verfahren
  • Fachkunde Oesophago-Gastro-Duodenoskopie

Forschung & Lehre

Dissertationen:
Betreuung von 30 Doktoranden zu klinischen und experimentellen gefäßchirurgischen Fragestellungen.


Reviewer für:

  • European Journal of Vascular and Endovascular Surgery
  • Journal of Endovascular Therapy
  • Annals of Vascular Surgery
  • J Cardiovascular Surgery
  • Annals of Surgery
  • Vascular Health and Risk Management
  • Journal of Clinical Anesthesia


Wissenschaftliche Preise:

  • Alexis-Carrel-Preis des Jahres 2001
    (Deutschen Gesellschaft für Gefäßchirurgie)
  • Reisestipendium 2002
    (Ernst-Jeger-Gesellschaft Berlin e.V.)
  • Rednerpreis 2004
    (Deutsche Gesellschaft für Phlebologie)
  • Posterpreis 2007
    Gemeinsame Jahrestagung der Gesellschaften für vaskuläre und endovaskuläre Chirurgie (SGG, DGG, ÖGG)


Wissenschaftliche Veröffentlichungen:
über 200 Orginalarbeiten, Buchbeiträge, Übersichtsartikel
über 500 Vorträge

Veröffentlichungen

Ärzteteam

  • Dr. med. Peter Wallraff
    Ltd. Oberarzt - Ständiger Vertreter des Chefarztes
  • Dr. med. Klaus Fürste
    Oberarzt
  • Dr. med. Jörg Harren
    Oberarzt

Standort

Hauptbahnhof Eschweiler 1,5 km
Flughafen Maastricht-Aachen (NL) 50 km
Flughafen Mönchengladbach 50 km
Flughafen Lüttich (B) 70 km
Flughafen Köln-Bonn 70 km
Flughafen Düsseldorf 80 km

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Kontakt

Prof. Dr. med. Michael Gawenda
Chefarzt

St.-Antonius-Hospital gGmbH
Euregio-Gefäß-Zentrum, Klinik für Gefäßchirurgie und Endovaskuläre Chirurgie
Dechant-Deckers-Str. 8, D-52249 Eschweiler

T: +49 2403 882 96 88
F: +49 2403 76 1886
E: gawenda@primomedico.com

Sprechstunde:

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