Dr. med. Keihan Ahmadi-Simab
Ärztlicher Direktor
Spezialist für Gastroenterologie
Hamburg, Deutschland

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Informationen zu Dr. med. Keihan Ahmadi-Simab

Behandlungsfokus

  • Endoskopische Untersuchungen (Gastroskopie, Coloskopie)
  • Polypenentfernung (Polypektomie)
  • Biopsien
  • Autoimmunerkrankungen (Autoimmunhepatitis, Autoimmunpankreatitis, Colitis ulcerosa, Morbus Crohn)
  • Virale, autimmune und sonstige Lebererkrankungen
  • Funktionelle Störungen des Magen-Darm-Trakts (Reizdarm-Syndrom, Refluxkrankheit)

Medizinisches Angebot

Diagnostisches Leistungsspektrum

  • Diagnostik von Lebererkrankungen (Laboruntersuchungen, Bildgebungen (Sonographie, CT))
  • Diagnostik von Darmerkrankungen Chronischer Durchfall
  • Diagnostik der Refluxkrankheit (Refluxösophagitis)
  • Endoskopische Untersuchungen (ÖGD (Ösophagogastroduodenoskopie, Magenspiegelung); Coloskopie (Darmspiegelung))
  • Polypenentfernungen
  • Biopsieentnahme
  • Sonografie (Ultraschalluntersuchungen)
  • Gastrointestinale Transitzeitmessungen (Hinton Test, Atemtests)
  • H2-Atemtest (Lactose-, Fructoseunverträglichkeit, bakterielle Überbesiedelung)
  • Pankreasfunktionsuntersuchungen (z.B. Pankreolauryltest)

 

Therapeutisches Leistungsspektrum

  • Nachsorge von Patienten nach Tumorleiden
  • Therapie bei Lebererkrankungen, z.B. viral-bedingt, autoimmun-bedingt oder sonstige Erkrankungen (nutritiv-toxisch, Fettleber, Speichererkrankungen)
  • Aszitespunktion (Aszites = Bauchwasser), z.B. zur Therapie von Dekompensationen bei Leberzirrhosen
  • Therapie von Autoimmun-Pankreatitis
  • Therapie von Darmerkrankungen
  • Therapie chronisch entzündlicher Darmerkrankungen (CED): Colitis ulcerosa und Morbus Crohn.
  • Behandlung funktioneller Störungen des Magen-Darm-Trakts
  • Reizdarmsyndrom
  • Therapie der Refluxkrankheit
  • Therapie von Enddarmkrankheiten

Über

Dr. med. Keihan Ahmadi-Simab ist Spezialist für Gastroenterologie und Ärztlicher Direktor des Klinikum Stephansplatz in Hamburg.

Dr. Ahmadi-Simab bietet durch die interdisziplinäre Zusammenarbeit der Gastroenterologie mit der Endoskopie eine präzisere Diagnostik und daraus resultierend eine bessere Behandlung.

Gastroenterologie – ein breitgefächertes Fach

Die Gastroenterologie befasst sich zum einen mit Erkrankungen des Magen-Darm-Trakts, der Leber, der Gallenblase und der Bauchspeicheldrüse und zum anderen mit Autoimmunerkrankungen wie Autoimmunhepatitis (AIH), Autoimmunpankreatitis, Colitis ulcerosa oder Morbus Crohn. Auch können Patienten von Jung bis Alt von akuten oder chronischen Magen-Darm-Erkrankungen betroffen sein. So tritt beispielsweise Zöliakie (Glutenunverträglichkeit) meist bereits im Kindesalter auf, Morbus Crohn oder Colitis ulcerosa macht meist bei jungen Erwachsenen die ersten Symptome und Darmkrebs (Colonkarzinom) ist eher eine Erkrankung des Patienten über 60.

Vor allem die chronisch entzündlichen Darmerkrankungen (CED), Morbus Crohn und Colitis ulcerosa, sind häufige Krankheitsbilder, die neben den Darmveränderungen auch zu systemischen Schädigungen, z.B. Gelenkbefall, führen können. Da vor allem Colitis ulcerosa mit einem erhöhten Risiko für die Entwicklung von Darmkrebs assoziiert ist, sind den Patienten mit dieser Erkrankung dringend regelmäßige Darmspiegelungen anzuraten.

Endoskopische Untersuchung: Magenspiegelung und Darmspiegelung

Mithilfe eines flexiblen Untersuchungsgerätes mit Kamera erfolgt die Endoskopische Untersuchung (Spiegelung). Generell wird die Magenspiegelung (Gastroskopie, ÖGD, Ösophagogastroduodenoskopie) von der Dickdarmspiegelung (Coloskopie) unterschieden. Die Untersuchung erfolgt meist in leichter Sedierung (Dämmerschlaf), weshalb der Patient keine Schmerzen während der Endoskopie verspürt. Die Magenspiegelung dient vor allem der Beurteilung von Veränderungen der Speiseröhre, des Magens sowie des Zwölffingerdarms. Hierbei können Entzündungen, Geschwüre, Tumoren oder Schleimhautveränderungen (z.B. durch chronisches Sodbrennen) gezeigt werden. Während einer endoskopischen Untersuchung können jederzeit Biopsien (Gewebeproben) von verdächtigen Stellen mit entnommen werden.

Bei der Dickdarmspiegelung (Coloskopie), der stets eine Darmreinigung vorausgeht, wird vor allem auf Entzündungszeichen oder auf Polypen geachtet. Da Polypen bösartig entarten können zu Darmkrebs, werden sie bei einer Darmspiegelung entfernt. Dieser nicht schmerzhafte Eingriff sollte bei allen Patienten über 55 alle 10 Jahre prophylaktisch durchgeführt werden, da mit dieser Entfernung der Darmkrebs, der vielleicht aus diesem wachsenden Polypen entstehen würde, verhindert werden kann.

Darmkrebs – kolorektales Karzinom, Colonkarzinom

Der Darmkrebs ist mit 95% der häufigste Tumor des Magen-Darm-Traktes. Darmkrebs ist bei Frauen und Männern das zweithäufigste Krebsleiden. Da das Colonkarzinom meist erst in einem sehr späten Tumorstadium Symptome verursacht, sind Vorsorgeuntersuchungen, wie die Darmspiegelung, zur Früherkennung essentiell. Da Darmkrebs immer aus vorher gutartigen Polypen (=Schleimhautwucherungen) entsteht, kann ein entstehender Tumor mit Polypenentfernung „geheilt“ werden.

Dr. med. Keihan Ahmadi-Simab ist neben seiner Spezialsierung auf die Gastroenterologie auch Facharzt für Rheumatologie und klinische Immunologie.

Zur Website von Dr. Ahmadi-Simab kommen Sie hier.

Lebenslauf

1994 Abschluss des Medizinstudiums
1995 – 1996 Weiterbildung an der Universität Essen
1996 – 2002 Weiterbildung zum Arzt für Innere Medizin (Schwerpunkt Gastroenterologie) am Israelitischen Krankenhaus in Hamburg
2002 – 2007 Wissenschaftlicher Mitarbeiter der Klinik für Innere Medizin (Schwerpunkt Rheumatologie, Klinische Immunologie) am Universitätsklinikum Schleswig-Holstein, Campus Lübeck und an der Rheumaklinik Bad Bramstedt – Oberarzt am Universitätsklinikum Schleswig-Holstein (UKSH), Campus Lübeck und an der Rheumaklinik Bad Bramstedt, Beauftragter für Qualitätsmanagement und Hygiene, Transfusionsbeauftragter
2007 – 2009 Chefarzt der Klinik für Innere Medizin, Rheumatologie und klinische Immunologie, Regio Klinikum Wedel, Gründung des Rheumatologischen Zentrums Wedel, Erteilung der Weiterbildungsbefugnis für gesamte Innere Medizin, Rheumatologie, Physikalische Therapie und Balneologie, Ärztekammer Schleswig-Holstein und Hamburg, Erteilung der KV-Ermächtigung für die schweren Krankheitsbilder in der Rheumatologie, KV Schleswig-Holstein
2009 – 2013 Chefarzt der Klinik für Rheumatologie, klinische Immunologie und Nephrologie an der Asklepios Klinik Altona, Gründung des Asklepios Rheumazentrums Hamburg und zuständig für die Rheumatologie aller Asklepios Kliniken in Hamburg, Mitgründung Uveitis-Zentrum AK Altona, Mitglied vom GefäßCentrum AK Altona, Gründung der Autoimmun-Akademie sowie Autoimmun School Hamburg zur Fortbildung der Ärzte, Gründung der Fortbildungsreihe „Der informierte Patienten als Partner“ für Patientenschulungen

Forschung & Lehre

Forschung und wissenschaftliche Aktivitäten

  • Untersuchung der gastrointestinalen Beweglichkeit (Motilität) und Physiologie der Pankreasfunktion, Etablierung der Funktionstests
  • Gefäßkomplikationen der systemischen Sklerose (Vaskulopathie, digitale Ulcerationen und Pulmonalarterielle Hypertonie)
  • Pathogenese und Therapieetablierung der Rheumatoiden Vaskultis
  • Evaluation und Etablierung der bildgebenden Verfahren in der Diagnostik der Großgefäßvaskulitiden
  • Therapiestudien zur Riesenzellarteriitis
  • Stipendium der Europäischen Gesellschaft für Rheumatologie

 

Lehrtätigkeit

  • Vorlesungen an der Universitätsklinik Schleswig-Holstein, Campus Lübeck, Innere Medizin und Rheumatologie sowie an der Semmelweis Universität, Asklepios Campus Hamburg.
  • Auszeichnung mit dem Lehrpreis für außergewöhnlich gute Lehre an der Semmelweis Universität, Asklepios Campus Hamburg

Veröffentlichungen

  • Über 75 Publikationen in nationalen sowie internationalen medizinischen Fachjournals
  • Publikationen in Laien- und Patientenzeitschriften
  • 12 Buchbeiträge
  • Über 100 eingeladene Vorträge auf wissenschaftlichen Kongressen
  • Über 30 TV-Interviews/Beiträge

Auszug aus den Publikationen von Dr. Ahmadi-Simab:

  1. Kern, M., Ahmadi-Simab, K.: Rezidivierende Polychondritis, arthritis+rheuma 2013, 33, 251-255
  2. Ahmadi-Simab, K., Riemekasten, G.: Systemische Sklerose, arthritis+rheuma 2013, 33, 235-243
  3. Fiehn, C., Ahmadi-Simab, K.: Seltene Erkrankungen in der Rheumatologie, arthritis+rheuma 2013, 33, 207-209
  4. Ahmadi-Simab, K., It’s not Lupus, Medtropole 01/2012
  5. Ahmadi-Simab K., Management of digital ulcers in patients with systemic sclerosis, DMW 12/2011
  6. Ahmadi-Simab K.,: Periodische Fieber-Syndrome, Medtropole 07/2011
  7. Ahmadi-Simab K.,: Primäre systemische Vaskulitiden, Medtropole 06/2010
  8. Ahmadi-Simab K.,: Komplexe Erkrankung mit vielfältigen Komplikationen:Systemische Sklerose oder Sklerodermie, Medtropole 06/2010
  9. Ahmadi-Simab K.: Are anti-cyclic citrullinated peptide autoantibodies seromarkers for rheumatoid vasculitis in a cohort of patients with systemic vasculitis?, Annuals of the rheumatic disease, 02/2010
  10. Ahmadi-Simab K., Systemischer Lupus erythematodes, zertifizierte Fortbildung, Ärztliche Praxis. 2008

Weitere Publikationen von Dr. Ahmadi-Simab sind hier gelistet.

Ärzteteam

  • Dr. med. Ursula Strate
    Fachärztin für Chirurgie und Viszeralchirurgie, Schwerpunkt Endoskopie
  • Dr. med. Stephanie Thiel
    Fachärztin für Allgemeinmedizin, hausärztliche Versorgung, Akupunktur
  • Dr. med. Jörn Klasen
    Facharzt für Innere Medizin, Anthroposophische Medizin, Naturheilverfahren | Dipl. Heilpädagoge

Dr. med. Ahmadi-Simab - Portrait Dr. med. Keihan Ahmadi-Simab

Gastroenterologie
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Kontakt

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Gastroenterologie und Endoskopie
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T: +49 40 320 88 310
F: +49 40 320 88 3130
E: ahmadi-simab@primomedico.com

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