DIE RADIOLOGIE – Nuklearmedizin München

DIE RADIOLOGIE
Individuelle Diagnostik
Spezialist für Nuklearmedizin
München, Deutschland

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Behandlungsfokus

  • PET/CT
  • Schilddrüsen-Szintigraphie
  • Knochen-Szintigraphie
  • Myokard-Szintigraphie
  • Nierenfunktions-Szintigraphie
  • Schilddrüsenpunktion

 

Über Nuklearmedizin München

DIE RADIOLOGIE bietet an unterschiedlichen Standorten nuklearmedizinische Untersuchungen zur funktionellen Diagnostik des Stoffwechsels der Organe und des umliegenden Gewebes an, um krankhafte Veränderungen gegenüber normalem Gewebe besonders gut zu erkennen. Dabei versorgt DIE RADIOLOGIE ihre Patienten mit modernster Technik, fachlicher Kompetenz und persönlicher Beratung nach dem Motto "Wertvolles gehört in gute Hände".

Nuklearmedizin München

Neben dem kompletten Spektrum der radiologischen Basisuntersuchungen ermöglicht die apparative Ausstattung mit einer Gammakamera am zentralen Standort an der Sonnenstrasse 17 in München auch weiterführende Diagnostik bei nuklearmedizinischen Fragestellungen.

Nuklearmedizinische Diagnostik

Das Grundprinzip der Nuklearmedizin ist die darstellende Bildgebung einer radioaktiv markierten Tracersubstanz im Körper. Zu diesem Zwecke wird dem Patienten ein schwachradioaktiv markiertes Stoffwechselpräparat in die Vene injiziert und verteilt sich über den Blutstrom im gesamten Organismus. Zellen, die aufgrund einer hohen Zellteilungsrate einen gesteigerten Umsatz dieser Substanz aufweisen, reichern die radioaktiv markierten Bestandteile im Zellinneren an. Dadurch können entartete oder entzündete Gewebe zellgenau lokalisiert werden.

Organ- und Skelettszintigraphie

Die Szintigraphie ist ein Verfahren der nuklearmedizinischen Bildgebung. Das Verfahren erstellt in Abhängigkeit der Stoffwechselaktivität eine Karte des Körpers, auf der abnormal aktive Zellen hell aufleuchten. Je nach Fragestellung werden verschiedene Radiopharmaka in unterschiedlicher Dosierung verabreicht. Die häufigste Indikation ist die Szintigraphie der Schilddrüse. Dabei können mithilfe von radioaktiv markiertem Iod etwaige Tumore, Zysten oder eine Über-/Unterfunktion des Organs diagnostiziert werden. Auch die Filterfunktion (Clearance) der beiden Nieren im Seitenvergleich kann durch einen spezifischen Marker als Szintigramm dargestellt werden.

Eine weitere Anwendungsmöglichkeit der Szintigraphie ist die Skelettszintigraphie. Durch ein gekoppeltes radioaktives Nuklid an Phosphate kann der Phosphatumsatz im Knochengewebe dargestellt werden. Durch die hochempfindliche Methode kann der Verlauf entzündlicher oder degenerativer Erkrankungen des knöchernen Apparats beurteilt, sowie Metastasen (Tumorabsiedelungen) frühzeitig im Skelett lokalisiert werden.

PET-CT München

Auch die Positronen-Emmissions-Tomographie (PET) ist ein nuklearmedizinisches Verfahren. Da beispielsweise entartetes oder entzündetes Gewebe durch mutationsbedingte Defekte regulatorischer Proteine in unkontrollierte Teilungszyklen übergehen, nehmen Tumorzellen radioaktiv markierte Traubenzuckermoleküle bevorzugt auf, um ihren erhöhten Energiebedarf zu decken. Durch komplexe strahlungsphysikalische Wechselwirkung entstehen im Rahmen des radioaktiven Beta-Zerfalls Positronen, die mit Elektronen am Ort des Geschehens interagieren.

Die gegenseitige Annihilation (Auslöschung) der beiden Elementarteilchen emittiert, also strahlt zwei Gamma-Photonen in entgegengesetzte Richtung ab, die von ringförmig um den Patienten positionierten Gammakameras registriert werden können. Eine Positronen-Emission-Tomographie wird heutzutage meist in Kombination mit einer computertomographischen Schnittbildgebung durchgeführt und die entstandenen Aufnahmen anschließend überlagert. Infolgedessen können die krankhaften biochemischen Stoffwechselsprozesse im Körper zellgenau lokalisiert werden.

Nuklearmedizinische Therapie

Viele nuklearmedizinische Therapiekonzepte, wie z.B. die Radioiodtherapie der Schilddrüse, bedingen laut der deutschen Strahlenschutzverordung einen Klinikaufenthalt. Daher fokussieren sich niedergelassene Nuklearmediziner in der ambulanten Patientenversorgung neben einer breiten Funktionsdiagnostik auf die risikoarme Radiosynoviorthese.

Radiosynoviorthese (RSO) München

Bei degenerativen und entzündlichen Erkrankungen der Gelenke leiden die Patienten unter massiven, bewegungsabhängigen Schmerzen, sodass eine aufwendige Operation unausweichlich scheint. Mit frühzeitiger nuklearmedizinischer Intervention im Rahmen einer Radiosynoviorthese kann eine chirurgische Behandlung jedoch häufig vermieden werden. Bei dieser Methode wird das Gelenk unter sterilen Bedingungen mit einer Kanüle punktiert und ein Radiopharmakon injiziert. Der schwache Beta-Strahler hat eine kurze Reichweite und wird in den Zellen der Synovia (Gelenkschleimhaut) aufgenommen.

Dieses Gewebe ist bei entzündlichen und degenerativen Gelenkserkrankungen wie Arthrose oder Rheuma stark gereizt und schmerzhaft angeschwollen. Durch die lokale Bestrahlung wird die entzündete Schleimhaut zerstört, die Schmerzentstehung an freien Nervenendigungen betäubt und ein Gelenkserguss verringert. In Summe wird dadurch die Gelenksfunktion wiederhergestellt und eine Schmerzlinderung erreicht. Während einer ca. zweitägigen Einwirkzeit des Radiopharmakons wird das Gelenk mittels einer Schiene ruhiggestellt. Auch nach Ablauf der 48 Stunden sollte das betroffene Körperteil für mindestens eine Woche geschont werden. Da die strahlenden Stoffe ihre Wirkung erst entfalten müssen, ist eine abschließende Beurteilung des Therapieerfolgs erst nach ca. sechs Monaten möglich.

Weitere Informationen erhalten Sie auf der DIE RADIOLOGIE - Website.

 

Ärzteteam

  • Dr. med. Ernst Habersbrunner
    Facharzt für Diagnostische Radiologie und Facharzt für Nuklearmedizin
  • PD Dr. med. Harun Ilhan
    Facharzt für Nuklearmedizin
  • Dr. med. Sigrid Kellner
    Fachärztin für Radiologie und Nuklearmedizin
  • Dr. med. Christoph Meinecke
    Facharzt für Diagnostische Radiologie und Facharzt für Nuklearmedizin
  • Dr. med. Jan Schneider-Eicke
    Facharzt für Diagnostische Radiologie und Facharzt für Nuklearmedizin
  • PD Dr. med. Andrei Todica
    Facharzt für Nuklearmedizin
  • Dr. med. Thomas Winter
    Facharzt für Diagnostische Radiologie und Facharzt für Nuklearmedizin

Extras

Patientenservice:
DIE RADIOLOGIE bietet Patienten neben der fachlichen Qualifikation zahlreiche zusätzliche Leistungen.

  • Doctolib: Terminvereinbarung 24/7 – jederzeit online Termine ausmachen und verwalten.
  • MEDPIC – My Medical Picture: diese Plattform bietet Patient und behandelndem Arzt digitalen Zugriff auf Bilder und Befunde.
  • International Office: für internationale Patienten bietet das International Office Begleitung und Unterstützung rund um den Termin – sprachlich und organisatorisch.
  • Zweitmeinung: DIE RADIOLOGIE bietet Patienten jederzeit die Möglichkeit eine Zweitmeinung einzuholen.

Standort

Hauptbahnhof München 1 km
Flughafen München 36 km

Stadtinfos München

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Bayerns Hauptstadt ist die drittgrößte Stadt Deutschlands und liegt weit im Süden im bayerischen Alpenvorland. Die Nähe zu den Alpen macht München zu einem Standort für Winter- und Wandersport doch in der Umgebung gibt es viele Seen und Königsschlösser, die die Stadt mit weiteren attraktiven Freizeitzielen ausstattet. Links und rechts des Gebirgsflusses, der Isar, angesiedelt, bietet die Stadt selbst im Inneren etliche Möglichkeiten zur Erholung. Im Zentrum ist die 1158 gegründete Altstadt durch die ehemaligen Stadttore markiert.

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Kontakt

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Standort München Zentrum
Sonnenstraße 17, D-80331 München

T: +49 89 8967 4619
F: +49 89 550 596 222

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